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POETRYSLAM

ABCC3FFF-7216-43D3-9462-FC8F5120066BZwischen Hin und Hergerissen sein und dem festen Ziel. Komplette Stille, Stille die mich weckt. Es ist kurz vor acht. Wie jeden Morgen. Jeden Tag weckt mich das selbe Gefühl, und kein piepsender Wecker. Eine Rotine, der einzige Halt. Heute morgen hatte ich das Gefühl etwas aufschreiben zu müssen. Und das soll auf keinen Fall einer dieser depressiven Einträge werden. Denn diese hasse ich. Doch diese Kunst ganz tiefe Gedanken aufzuschreiben ohne dabei ein trauriges Gefühl zu vermitteln sondern eher so ein „Balsam für die Seele“Gefühl, liebe ich. Sehr. Und ja. Momentan durchlebe ich den Tiefpunkt meines Lebens. Ich dachte ich hätte dieses Gefühl schon erlebt. Aber dass es noch eine Treppe nach unten gibt, war mir neu. Und dieses Gefühl verfolgt mich schon eine ganze Weile. Anfangs hat man es Auszeit genannt. Auszeit vom Leben. Aber ich will gar keine Auszeit vom Leben. Und vermutlich ist dieser Punkt im Leben ganz arg wichtig. Einfach um zu wissen wo der tiefste Punkt ist, was man möchte und was nicht. Jetzt gerade ist diese Phase wo man ganz genau drüber nachdenkt was einem persönlich wichtig ist und was  nicht. Mein Leben lang hatte ich einen festen Plan vor Augen. Eine genaue Vorstellung davon was ich möchte und was mir wichtig ist. Doch jetzt haben ich einen Punkt erreicht wo ich gar nicht mehr weiß was ich möchte und was mir wichtig ist. Das schmeckt bisschen nach Lakritze. Und ich hasse Lakritze. Gleichzeitig schwimme ich aber im grossen Ozean der Träume. Manchmal erfasse ich eine Eisscholle die mir halt gibt. Doch sie ist so oft viel zu kalt und nicht das richtige und ich lasse sie wieder los. Neulich wurde mir gesagt warum ich denn so still sei. Viele verstehen diese Stille nicht. Ich sage tatsächlich nur dann etwas, wenn ich auch wirklich was zu sagen habe. Dieses leere Gerede, ich muss das nicht machen. Das langweilt mich zu Tode. „Deep Conversations“, dass will ich! Und wenn man manchmal nur die anderen reden lässt, bekommt man so viele Dinge mit, die man sonnst nicht mitbekommen würde. Man versteht die Menschen plötzlich zwischen den Zeilen. Ohne dass sie es wollen. Doch gewisse Dinge kann man nicht verbergen. Und oft gibt es leeres Gerden in welchem gar nichts steht. Vielleicht jemanden damit beeindrucken zu wollen? Doch schlussendlich steht hinter der Fassade dann nichts. Nichts als Leere. Langweilige Leere. Irgendwie enttäuschend. Und sowas langweilt mich. Ich will Ehrlichkeit und Leidenschaft. Nichts ist schöner als einem Menschen zuzuhören der voller Leidenschaft ist mit dem was er sagt und tut. Ganz egal mit was. Wenn dann diese Begeisterung da ist, könnte ich den ganzen Tag zuhören!

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